Auch kein altes und keines, das einem echten nur ähnelt. Denk dir zum Ausprobieren ein Beispiel aus. Diese Seite schickt zwar nichts weg – aber bei fremden Webseiten kannst du das nie sicher wissen. Deshalb gilt die Regel überall: Echte Passwörter gehören nur in das Anmeldefeld des richtigen Dienstes und in deinen Passwortmanager.
Die Prüfung läuft nur hier im Browser. Nichts wird gespeichert oder übertragen. Die Eingabe wird automatisch gelöscht, wenn du 60 Sekunden nichts tippst, den Tab wechselst oder die Seite verlässt.
(ca. 10 Versuche pro Sekunde)
(ca. 10 Milliarden Versuche pro Sekunde)
Was dem Prüfer auffällt
Wie schätzt der Prüfer? (für Neugierige und den Informatikunterricht)
Angreifer probieren nicht einfach alle Zeichenkombinationen durch, sondern zuerst das Wahrscheinliche: Listen häufiger Passwörter, Wörter aus Wörterbüchern, Namen, Jahreszahlen, Tastaturreihen wie „qwertz“, Folgen wie „1234“ und Tricks wie „@“ statt „a“. Der Prüfer zerlegt das Beispiel deshalb in solche Bausteine, schätzt für jeden, wie viele Versuche ein Angreifer bräuchte, und sucht die Zerlegung, mit der ein Angreifer am schnellsten wäre. Nur was zu keinem Muster passt, zählt als „zufällig“. Die Idee folgt dem Verfahren zxcvbn von Dan Wheeler, ist hier aber stark vereinfacht und mit einem kleinen eingebauten Wörterbuch umgesetzt – echte Angreifer haben viel größere Listen. Die Zeiten sind deshalb grobe Schätzungen, keine Garantie.
Gibst du eine Wortkette aus dem Generator ein, zeigt der Prüfer meist mehr Bit an als der Generator. Beides stimmt: Der Generator rechnet bewusst streng und nimmt an, dass ein Angreifer sogar seine Wortliste kennt. Der Prüfer nimmt einen Angreifer mit allgemeinem Wörterbuch an.
Gute Passwörter
- Länge schlägt Sonderzeichen: Eine Kette aus fünf oder sechs zufälligen Wörtern ist leichter zu merken und oft sicherer als ein kurzes, kompliziertes Passwort.
- Zufällig statt persönlich: Namen, Geburtstage, Haustiere und Lieblingsvereine lassen sich erraten – zufällig gewählte Wörter nicht.
- Für jedes Konto ein eigenes Passwort: Wird eines bekannt, bleiben die anderen Konten sicher.
- Passwortmanager nutzen: Er merkt sich viele starke Passwörter – dann muss man sich nur noch eines merken.
- Nicht weitergeben – auch nicht an Freundinnen und Freunde – und wo möglich die Zwei-Faktor-Anmeldung einschalten.
Erzeugte Passwörter entstehen im Browser mit dem Zufallsgenerator des Betriebssystems und werden nicht gespeichert oder übertragen. Kopierte Passwörter können allerdings im Zwischenablage-Verlauf des Geräts landen.